CS Bewässerungszubehör
CS Wasserfilter für Perlschläuche und Gartenbewässerung
Wasserfilter halten Schmutzpartikel zurück, bevor diese in den CS Perlschlauch gelangen. Hier erfahren Sie, welche Filterfeinheit zu Leitungswasser, Regenwasser und Ihrer Bewässerungsanlage passt.
Wasserqualität und Betrieb
Warum ist ein Wasserfilter beim Perlschlauch sinnvoll?
CS Perlschläuche geben Wasser durch ihre poröse Schlauchwand ab. Gelangen Sand, Schmutz oder Ablagerungen mit dem Zulaufwasser in das System, können diese die Wasserabgabe beeinträchtigen. Ein geeigneter Filter reduziert das Risiko, indem er Partikel vor dem Schlaucheintritt zurückhält.
Welche Filterlösung geeignet ist, hängt von der Wasserquelle, der Art und Menge der Partikel sowie von Druck und verfügbarem Wasserdurchfluss ab. Ein Filter kann selbst einen Druckverlust verursachen, besonders wenn sein Einsatz fein oder verschmutzt ist.
- Partikel vor dem Perlschlauch zurückhalten
- Filterfeinheit an Wasserqualität und Versorgung anpassen
- Filter regelmäßig kontrollieren und reinigen
- Filter und Druckminderer nach ihrer jeweiligen Funktion auswählen
Auswahlhilfe
Welcher CS Wasserfilter passt zu Ihrer Wasserquelle?
Die Mikrometerangabe bezeichnet die Filterfeinheit: Je kleiner der Wert, desto kleinere Partikel sollen vom jeweiligen Filtereinsatz zurückgehalten werden. Eine feinere Filterung erhöht jedoch oft den Strömungswiderstand.
Leitungswasser und gröbere Partikel
125 µm
Eine kompakte Lösung bei normalem Leitungswasser, insbesondere wenn aus älteren Leitungen Sand, Rostpartikel oder Ablagerungen eingetragen werden können. Auch als Kombination mit einem 1 bar Druckminderer erhältlich.
Bei Regentonnenbetrieb auf geringen Filterwiderstand und eine passende Anschlussausführung achten.
Regenwasser und mäßige Partikelbelastung
60 oder 50 µm
Polyesternetz Einsätze für die feinere Rückhaltung von Partikeln, etwa aus Regentonne oder Zisterne. 50 µm filtert feiner als 60 µm. Welche Variante passt, hängt auch vom benötigten Durchfluss ab.
Bei sehr schmutzigem Wasser kann eine vorgeschaltete Grobfilterung sinnvoll sein.
Sehr feine Partikel, ausreichender Druck
25 oder 20 µm
Geflochtene Feineinsätze für geeignete Anlagen mit ausreichendem Zulaufdruck, beispielsweise bei Pumpenbetrieb. Sie können den Durchfluss deutlich stärker begrenzen und sollten bei groben Schmutzpartikeln durch eine Vorfilterung entlastet werden.
Nicht für die drucklose Schwerkraftbewässerung vorgesehen.
Besondere Wasserbeschaffenheit
Eisen- und Kalkfilter
Für Wasser mit erhöhter Eisenbelastung oder Härte gibt es besondere Filtervarianten im CS Sortiment. Ob sie geeignet sind, hängt von der tatsächlichen Wasserbeschaffenheit, der Filtertechnologie und den Betriebsbedingungen ab.
Ein gewöhnlicher Partikelfilter entfernt gelöstes Eisen oder gelösten Kalk nicht automatisch.
Sortimentsübersicht
CS Filtertypen im direkten Vergleich
Diese Orientierung fasst typische Funktionen zusammen. Die Lieferbarkeit, Filtergehäuse, Anschlüsse und zulässigen Druckwerte sind von der jeweiligen Produktvariante abhängig.
| Filtertyp | Typische Anwendung | Wichtiger Hinweis |
|---|---|---|
| 125 µm | Leitungswasser, gröbere Partikel, kompakte Filterlösungen | Auch als Variante mit integriertem Druckminderer auf 1 bar erhältlich |
| 60 und 50 µm | Regenwasser, Zisternenwasser, leicht bis mäßig belastetes Wasser | Polyesternetz; Filterwiderstand und benötigte Wassermenge berücksichtigen |
| 25 und 20 µm | Feine Partikel in Anlagen mit ausreichendem Zulaufdruck | Geflochtene Einsätze; nicht für den drucklosen Betrieb geeignet |
| Eisenfilter | Bei entsprechender Eisenbelastung des Wassers | Eignung anhand Wasserqualität und Filterausführung prüfen |
| Kalkfilter | Bei erhöhter Wasserhärte, sofern die Variante dafür ausgelegt ist | Keine pauschale Enthärtungswirkung jedes Wasserfilters |
Ein Mikrometer (µm) entspricht 0,001 Millimeter. Die Größen „5 Zoll“ und „10 Zoll“ beschreiben bei den entsprechenden Gehäusen die Baugröße beziehungsweise Filtereinsatzlänge, nicht den Schlauchanschluss.
Montage und Wartung
In vier Schritten richtig filtern
Ein Wasserfilter muss zur Anlage passen und regelmäßig gewartet werden. Der passende Einbaupunkt richtet sich nach Filtertyp, Wasserquelle, Druckminderer und weiteren Bauteilen.
Wasserquelle beurteilen
Partikelbelastung, Betriebsdruck, verfügbaren Durchfluss und die Anzahl gleichzeitig betriebener Bewässerungsstränge prüfen.
Filter auswählen
Feinheit, Baugröße, Anschluss und zulässige Druckbedingungen mit der Anlage abstimmen. Für drucklose Anlagen den geringen Druckverlust besonders beachten.
Fachgerecht montieren
Filter vor dem Perlschlauch installieren. Fließrichtung, Dichtungen, Wartungszugang und die produktspezifische Einbauanleitung beachten; Leitungen vor der Inbetriebnahme spülen.
Regelmäßig prüfen
Filtereinsatz nach Herstellerangabe reinigen oder austauschen. Bei nachlassender Wasserabgabe Filter, Zulauf, Anschlüsse und die gesamte Bewässerungsstrecke kontrollieren.
Technische Planung
Was Sie vor dem Kauf prüfen sollten
| Merkmal | Worauf es ankommt |
|---|---|
| Filterfeinheit | Je nach Filtereinsatz beispielsweise 125, 60, 50, 25 oder 20 µm |
| Baugröße | Kompakter Filter oder Gehäuse für 5 Zoll beziehungsweise 10 Zoll Einsätze, je nach Artikel |
| Anschlüsse | Produktspezifische Schlauchanschlüsse und Gewinde prüfen; nicht jedes Modell besitzt dieselben Anschlussstücke |
| Wasserdruck und Durchfluss | Filterwiderstand, Verschmutzungsgrad und ausreichende Versorgung aller Stränge berücksichtigen |
| Wartung | Je nach Bauform Rückspülung, manuelle Reinigung oder Wechsel des Filtereinsatzes |
| Druckregulierung | Nur bei ausdrücklich dafür vorgesehenen Kombimodellen, beispielsweise 125 µm mit integriertem 1 bar Druckminderer |
Konkrete Durchflussleistungen, maximale Druckwerte, Anschlussgrößen und Ersatzfilter müssen für das gewählte Modell anhand der jeweiligen Produktbeschreibung geprüft werden.
Häufige Fragen
Fragen zu CS Wasserfiltern
Antworten zu Wasserqualität, Filterfeinheit, Reinigung und Druck.
Ist ein Wasserfilter auch bei Leitungswasser sinnvoll?
Ja, insbesondere wenn Rostpartikel, Sand oder Ablagerungen aus Leitungen eingetragen werden können. Die Filterfeinheit sollte zu den tatsächlich vorkommenden Partikeln passen. Ein Filter kann Verstopfungsrisiken verringern, jedoch nicht jede Ursache einer beeinträchtigten Wasserabgabe beseitigen.
Welcher Filter eignet sich für Regenwasser aus der Regentonne?
Bei ausreichend druckbeaufschlagter Versorgung ist ein 60 µm Filter häufig eine geeignete Option. Bei Schwerkraftbetrieb muss besonders auf den verfügbaren Druck und die Durchflussverluste geachtet werden. Die sehr feinen 20 und 25 µm Einsätze sind dafür nicht vorgesehen.
Sind 20 µm automatisch besser als 60 µm?
Nein. Ein 20 µm Einsatz kann kleinere Partikel zurückhalten, verursacht aber häufig mehr Strömungswiderstand und kann schneller zusetzen. Der richtige Filter ist der, der die benötigten Partikel ausreichend zurückhält, ohne die Wasserversorgung unzulässig zu begrenzen.
Wann muss ich den Filtereinsatz reinigen?
Das hängt von der Wasserqualität, der Filterbauart und der Betriebsdauer ab. Kontrollieren Sie den Filter regelmäßig und beachten Sie die Reinigungsvorgaben des jeweiligen Modells. Bei nachlassendem Durchfluss oder sichtbarer Verschmutzung ist eine Prüfung sinnvoll.
Kann ich einen Filter nachträglich einbauen?
In vielen Fällen ja. Wichtig sind passende Anschlüsse, ein zugänglicher Einbauort und genügend verbleibender Druck und Durchfluss am Perlschlauch. Auch die Fließrichtung und die Wartungsmöglichkeit müssen berücksichtigt werden.
Kann ich den Filter mit einem Druckminderer kombinieren?
Ja, sofern Filter und Druckminderer für den vorgesehenen Wasserweg geeignet sind. Alternativ gibt es ein Kombimodell mit 125 µm Filter und 1 bar Druckminderer. Ob 1 bar zur jeweiligen CS Perlschlauchvariante passt, muss gesondert geprüft werden.
Passendes Zubehör finden
CS Wasserfilter passend zur Bewässerung auswählen
Vergleichen Sie Filterfeinheiten und Ausführungen für Ihre Wasserquelle. Für eine technische Empfehlung helfen Angaben zu Wasserqualität, Betriebsdruck, Schlauchlänge und Anzahl der Bewässerungsstränge.
